Basics – die Grundlagen

Das Internet verbindet Sie mit der ganzen Welt.
Das ist schön.

Das Internet verbindet die ganze Welt mit Ihnen.
Das ist lebensgefährlich.

Es gibt keine absolute Sicherheit.

Unsere vier Kardinaltugenden:

Sichere Technik: Du sollst ein aktuelles, geschütztes System betreiben.

Sicher durch die Gruppe: Du sollst ständig Hilfe suchen, um Hilfe bitten, ein soziales Netzwerk pflegen und weder einsam noch isoliert sein

Sicher durch Nachhaken: Du sollst immer dauernd alles unabhängig prüfen

Sicher durch Am-Ball-bleiben: Du sollst auf dem Laufenden sein, Maßstäbe haben und Unwahrscheinliches von Wahrscheinlichem unterscheiden können

Unsere Sieben Todsünden

  1. Angst
  2. Gier
  3. Verführbarkeit durch Beziehung oder Sex
  4. Verführbarkeit durch Leichtgläubigkeit (Desinformation, Fake News, Verschwörungen)
  5. Verführbarkeit durch Sensationsgier oder Neugier
  6. Hörigkeit und freiwillige Unterordnung Autoritäten gegenüber
  7. Ahnungslosigkeit über sich selbst, mangelnde Kenntnis des eigenen

Sicherheit stellen Sie zuallererst durch Abwehr her. Denken Sie an die mittelalterliche Burg und übertragen Sie das Konzept auf Ihr Zuhause: my home is my castle. Ihr Sicherheitsbereich sollte mehrere äußere Ringe haben, ähnlich dem Vorfeld, dem Burggraben, dem äußeren Hof und dem Innenbereich einer Burg. Beispiel E-Mail: Sie sollten nicht jede fremde Mail auf Ihrem wichtigsten Arbeitscomputer öffnen. Sie sollten ein von Anfang an gefiltertes Postfach einsetzen (meist kostenpflichtig). Das ist das Vorfeld der Burg, mit Patrouillen und Beobachtungsposten.
Die Liste des Posteingangs ist der Burggraben: es ist eine ENTSCHEIDUNG, wer auf die andere Seite darf, sprich, welche Mail Sie überhaupt anklicken.

Ist die Mail mal offen, befinden wir uns im inneren Hof: nur wer hier einen sinnvollen Eindruck macht, wird nicht sofort wieder hinausgeworfen, sprich, in den Papierkorb verschoben.

Auf Attachments zu klicken, bedeutet, so viel Vertrauen zu haben, dass der Besucher mit Waffen und Feuerzeug in die Schatzkammer und auch ins Pulverlager darf – denn so jemand agiert in geschützten Bereichen. Stellt er sich als Feind heraus, muss er mit viel Aufwand von der Wache (sprich: vom Virenschutz) wieder vertrieben werden.

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