Die Gruppe ist öffentlich und kostenlos. Fragen dürfen gestellt werden zum Thema Internet-Sicherheit, Online-Betrug (sowie zu seriösen und unseriösen Geschäftsmodellen), Telefon- und Haustürbetrug. Technischer Schutz und Datensicherung sind ebenfalls ein Thema.
Veröffentlicht unterOnline-Sicherheit|Kommentare deaktiviert für Sicherheit im Internet: Online-Sprechstunde
Kreis Ravensburg, aufgemerkt: am 15. 4. 2026 um 15:00 Uhr findet im Theater Ravensburg das kostenlose Anti-Abzock-Theater „Hallo Oma, ich brauch Geld!“ statt!
Wer sich für Sicherheit interessiert, sich und andere schützen will und wer Abzocker hasst, sollte hingehen und irgendeine/n Senior/in mitnehmen, die oder der zetern, Sie würden das alles schon wissen und brauchten das nicht.
Beste Seite, um sich über Computer und das Internet zu informieren. Betrieben von Europas größtem Informatik-Verlag:
https://www.heise.de
Hier in Weingarten, beste Adresse für Computer-Reparatur und Gebraucht-Computer:
https://iwo-ggmbh.de
Aus meiner Sicht bestes Software-Archiv:
Deutschlands älteste Computerzeitschrift hat noch immer ein geniales Archiv von kostenloser Software:
https://www.chip.de/download
Erstaunlicherweise ist die „Computerbild“ so gut, wie die „BILD“ schlecht ist, also sehr.
Die „Computerbild“ hat sich, aus meiner Sicht erfolgreich, zum Ziel gesetzt, Themen SO EINFACH zu erklären, dass auch ein Fachfremder sie versteht.
ANLEITUNGEN gibt die Computerbild so dermaßen Schritt-für-Schritt, dass einem die Tränen kommen. Aber: wer lesen kann, kann den entsprechenden Vorgang damit bewältigen.
Für Themen, von denen ich ÜBERHAUPT keine Ahnung habe, benutze auch ich die Computerbild.
Man muss allerdings zugeben, dass die „Künstlichen Intelligenzen“ das mittlerweile auch ganz gut drauf haben, Dinge mit Eselsgeduld in Einzelschritten zu erklären… „Computerbild“ ist dennoch zuverlässiger, denn die prüfen ihre eigene Erklärung und die trifft dann auch zu. Wen der Springer Verlag nicht abschreckt:
https://www.computerbild.de
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Ein paar Adressen
Das Internet verbindet Sie mit der ganzen Welt. Das ist schön.
Das Internet verbindet die ganze Welt mit Ihnen. Das ist lebensgefährlich.
Es gibt keine absolute Sicherheit.
Unsere vier Kardinaltugenden:
Sichere Technik: Du sollst ein aktuelles, geschütztes System betreiben.
Sicher durch die Gruppe: Du sollst ständig Hilfe suchen, um Hilfe bitten, ein soziales Netzwerk pflegen und weder einsam noch isoliert sein
Sicher durch Nachhaken: Du sollst immer dauernd alles unabhängig prüfen
Sicher durch Am-Ball-bleiben: Du sollst auf dem Laufenden sein, Maßstäbe haben und Unwahrscheinliches von Wahrscheinlichem unterscheiden können
Unsere Sieben Todsünden
Angst
Gier
Verführbarkeit durch Beziehung oder Sex
Verführbarkeit durch Leichtgläubigkeit (Desinformation, Fake News, Verschwörungen)
Verführbarkeit durch Sensationsgier oder Neugier
Hörigkeit und freiwillige Unterordnung Autoritäten gegenüber
Ahnungslosigkeit über sich selbst, mangelnde Kenntnis des eigenen
Sicherheit stellen Sie zuallererst durch Abwehr her. Denken Sie an die mittelalterliche Burg und übertragen Sie das Konzept auf Ihr Zuhause: my home is my castle. Ihr Sicherheitsbereich sollte mehrere äußere Ringe haben, ähnlich dem Vorfeld, dem Burggraben, dem äußeren Hof und dem Innenbereich einer Burg. Beispiel E-Mail: Sie sollten nicht jede fremde Mail auf Ihrem wichtigsten Arbeitscomputer öffnen. Sie sollten ein von Anfang an gefiltertes Postfach einsetzen (meist kostenpflichtig). Das ist das Vorfeld der Burg, mit Patrouillen und Beobachtungsposten. Die Liste des Posteingangs ist der Burggraben: es ist eine ENTSCHEIDUNG, wer auf die andere Seite darf, sprich, welche Mail Sie überhaupt anklicken.
Ist die Mail mal offen, befinden wir uns im inneren Hof: nur wer hier einen sinnvollen Eindruck macht, wird nicht sofort wieder hinausgeworfen, sprich, in den Papierkorb verschoben.
Auf Attachments zu klicken, bedeutet, so viel Vertrauen zu haben, dass der Besucher mit Waffen und Feuerzeug in die Schatzkammer und auch ins Pulverlager darf – denn so jemand agiert in geschützten Bereichen. Stellt er sich als Feind heraus, muss er mit viel Aufwand von der Wache (sprich: vom Virenschutz) wieder vertrieben werden.
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Basics – die Grundlagen
TMJ ist Tech Mumbo Jumbo. Den Begriff gibt es nicht wirklich, ich erfinde ihn hiermit. Dadurch klinge ich wie ein Fachmensch. Außerdem werden welche die Überschrift sehn und aus Neugier weiterlesen: „Nanu? Muss man das wissen?“
„Mumbo Jumbo“ ist Englisch für „unverständliches Kauderwelsch“, ich hätte auch „Compu Jumbo“ oder dergleichen erfinden können. Solch ein Begriff, den erstmal nur ich verstehe, ist also ein blöder Köder. Er bedeutet aber etwas, das es wirklich gibt: nämlich Pseudo-Fachsprache (PFS).
Diese ist nirgends schädlicher als im Bereich der Internet-Kriminalität.
Reporter, die ihre Leser/innen angeblich WARNEN wollen, verstecken die Warnung in so unverständlichem WortRotz (WR), dass die, die die Warnung unbedingt bekommen müssten, abgeschreckt werden oder nicht verstehen, wie sehr sie betroffen sind.
Das Ganze kommt aus dem Englischen, weil wir in D nicht mal eigenen Stuss entwickeln können. Oft sind es Abkürzungen, aber ebenso häufig kommen auch neu zusammengesetzte Wörter aus Begriffen vor, nach dem Muster „Brunch“, was eine Kombi aus Breakfast und Lunch bezeichnet (Kofferwort bzw. Portmanteau). Dass gewollt falsche oder willkürliche Schreibweisen, verschachtelte Kofferworte und sinnlose Abkürzungen als „Fachsprache“ gelten, kommt aus den Chat-Kanälen der 90er Jahre und der Nerd Szene, in der Großprojekte wie „GNU“ mit Abkürzungen bezeichnet wurden, die selbstbezügliche Witze waren, oder Kleingruppen sich durch Insider-Schreibweisen und Abkürzungen nach außen abgrenzten. Man WOLLTE gar nicht unbedingt von allen verstanden werden.
Daher kommen Ausdrücke wie „LOL“, (loughing out loudly), die anfangs Smileys bzw. Emoticons ersetzten. Sie verbreiteten sich in den ersten Online-Netzwerken so stark, dass sie wie eine Fachsprache angesehen wurden.
Wenn Reporter dergleichen verwenden, die ja gerade Menschen informieren oder warnen sollen, DIE NICHT IN DIESER SPEZIELLEN SPRACHWELT LEBEN, entsteht natürlich etwas völlig Verkehrtes.
Im Gegensatz zum Superfrühstück „Brunch“, das mal was Neues war, ist ein „Fachausdruck“ wie TMJ (merken Sie, wie das nervt?) einfach ein irreführendes Etikett. Telefonbetrug und Trickbetrug sind nicht neu. Betrug „Scam“ zu nennen, bedeutet nicht, dass man mehr davon versteht als andere, man grenzt nur Menschen aus, die kein Englisch können. Elitär schreiben, zugleich die Informationspflicht nicht erfüllen .
Manchmal sagen welche, es spare Zeit. „Stimmenfälschung“ sei umständlicher als „Deepfake Vishing“.
Ach?
„Vlogging“ statt „Video“ oder „Videoreportage“ ist nicht nur nicht besser, es ist mit „Video Blogging“ auch nicht gut erklärt, denn „Blogging“ ist auch im 21. Jahrhundert längst nicht allen geläufig. Warum nicht einfach sagen, worum es geht, statt die Botschaft zu maskieren?
Und: Komisch, da, wo es niemandem nützt, nämlich im Bereich ideologischer Sprache, ist dem Schreibvolk der großen Redaktionen kein hinkender Umweg zu anstrengend. Man denke nur an die Wort- und Zeichenmonster der Schreiber*Innen und Schreibenden, die selbst Ausdrücke wie „Mitglieder-Innen“ zusammenschustern.
Ich meine, gutes Schreiben muss die Leser weiterbringen. Darum erkläre ich Internet-Kriminalität. Diesen Freitag also:
akla: alles klar bb: bis bald g: grins fg: fettes Grinsen GuK: Gruß und Kuss GlG: Ganz liebe Grüße Hdl: Hab dich lieb Hdgdl: Hab dich ganz doll lieb Wmds: Was machst du so?
KA: keine Ahnung KT: Kein Text KWT: Kein weiterer Text LD: Liebe Dich VT: Verschwörungstheorie DAU: Dümmster anzunehmender User DUW: Duck und weg GSD: Gott sei Dank HDF: Halt Deine Fresse HGW: Herzlichen Glückwunsch
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Fachsprache, die schadet
Wer einen Computer oder womöglich sogar ein Telefon besitzt, fühlt sich unsicher.
Denn es wimmelt von Warnungen. Diese sind nicht selten garniert mit seltsamen, teils erfundenen „Fach-“ Ausdrücken, die sich Reporter oder kleine Gruppierungen von Hobby-Diskutierenden im Internet ausdenken, häufig handelt es sich um Abkürzungen, mal in Deutsch, mal auf Englisch.
Vieles dabei versetzt uns in Panik. Berichte über Menschen, die von jetzt auf nachher ihr Vermögen verlieren, sich Kriminellen ausliefern oder erpresst werden, deren Identität missbraucht oder denen fremde Schulden aufgeladen werden – all das füllt die Schlagzeilen.
Aber wie real ist die Gefahr eigentlich? Was genau kann passieren, kann man sich schützen, was ist das Risiko und kann man Sicherheit herstellen?
Zu diesen Themen gibt es ein Online Seminar am Freitag, 4.7.2025, 9:00 Uhr unter folgendem ZOOM Link:
Thema: Worin genau besteht die Gefahr im Internet? Zeit: 4.Juli 2025 09:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien An Zoom-Meeting teilnehmen https://us04web.zoom.us/j/4410037666?pwd=JVnMwbBYhZKaYy7UU9rBZVUZbr7Oj3.1&omn=76073415122
Meeting-ID: 441 003 7666 Kenncode: gf2bSx
Timmo Strohm lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Veröffentlicht unterAllgemein|Kommentare deaktiviert für Worin genau besteht die Gefahr im Internet?